Hallo aus OWL

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Hallo aus OWL

Beitragvon Groschen » Sa 6. Aug 2011, 22:21

Hallo aus Ostwestfalen Lippe. Ich komme aus dem Bereich um Bielefeld und führe im Nebenerwerb einen kleinen Betrieb der grünen Branche. Neben all den Dingen des Gartenbaus, liegt ein Schwerpunkt von mir bei der Baumfällung. Seit ca. 2 Jahren fräse ich mit einer handgeführten Maschine der Fa. Berkili. Ich weiß, das ist ein Nischenprodukt, aber bisher bin ich sehr gut damit zufrieden.

Viele Grüße

Marc
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Franz » So 7. Aug 2011, 06:44

Hallo Groschen.
Willkommen im Forum als 40tes Mitglied.
Berkili ist eine Deutsche Firma,und baut meines wissens solide Maschinen für kleinere Firmen.
Eine handgeführte Stubbenfräse ist immer abhängig von der Fitness seines Besitzers.
Kollege sagte mal spaßeshalber,das ist mein Fitnessstudio.
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Baumstümpfe ade » So 7. Aug 2011, 07:25

Hallo Groschen.
Von mir auch Herzlich Willkommen im Forum
Ich finde das handgefürte Fräsen einfach dazu gehören gerade in kleinen Gärten wo die Großen nicht hinein kommen,natürlich muss der cm Preis
höher sein als bei den Großen .
Ich habe lezte Wochen seit langer Zeit mal wieder meine handgeführte Maschinen gefahren war ein 60 cm Eichen Stubben das ist schon ziemlich schwere Arbeit
aber mit scharfen Werkzeugen geht es .
Gruß
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Groschen » So 7. Aug 2011, 11:31

Hallo,

vielen Dank für die freundliche Aufnahme in diesem Forum. Stimmt Franz, die Fa. Berkili ist eine kleine Firma aus dem Sauerland. Meines Erachtens ist das sehr solider deutscher Maschinenbau ohne viel Schnick-Schnack.
Gut, ich muss die Fräse von Hand bewegen und schwenken, das merkt man dann schon nach einiger Zeit und wenn ich damit täglich acht Stunden arbeiten müsste, dann würde ich vermutlich schon nach einer Alternative Ausschau halten.
Ich möchte mich mal zu meinen Beweggründen für diese Maschine äußern. Nachdem immer öfters die Nachfrage der Kundschaft kam, was denn nach dem Fällen mit den Stubben passieren kann, bin ich auf das Thema Stubbenfräsen aufmerksam geworden und habe mich damit mal näher beschäftigt. Da es hier anfangs nur einen Maschinenverleiher im Umkreis von 40 km gab, der eine handgeführte Fräse im Verleih hatte und die dann auch noch unausgereift war und grottenschlecht stumpfe Zähne hatte, habe ich mich entschlossen, in eine eigene Maschine zu investieren. Gut, man weiß anfangs halt nicht, ob sich so eine Maschine,gerade im Nebenerwerb, tatsächlich rentiert, daher sollte es eine überschaubare Investition sein. Da ich aber andererseits zu arm bin, um in billiges Werkzeug zu investieren, sollte es eine gute Kompromisslösung aus Qaulität und Preis werden.
Die bekannten Firmen erschienen mir, anhand der gemachten Erfahrung mit der Leihfräse, preislich nicht gerechtfertigt. Irgendwann bin ich dann über die Fa. Berkili gestolpert und habe sie prompt zu einer Vorführung vor Ort bei mir eingeladen. Das was dabei rauskam hatte Hand und Fuß und ich habe mich für diese Maschine entschieden und es bisher auch nicht bereut. Vernünftige und solide Konstruktion mit Teilen, die handesüblich sind und somit auch für den Normalanwender zu warten und reparieren sind. Gut, ich habe keinerlei Schnick-Schnack wie Fliehkraftkupplung oder Gasverstellung am Holm dran, dafür hat sie aber auch nur etwas mehr als die Hälfte einer vergleichbaren Fräse der renomierten Hersteller gekostet. Und für diese Differenz ist es kein Beinbruch, wenn ich für einen Stubben unter Umständen etwas länger zum Fräsen brauche. Zudem ist es wie mit den Motorsägen, was nützt mir eine Stihl MS 880, wenn die Kette stumpf ist. Leistung ist nicht immer alles, das Werkzeug muss nur scharf sein. Wie lange diese Fräse meinen Ansprüchen genügt, wird sich rausstellen, momentan bin ich aber sehr zufrieden damit.

Gruß Marc
Groschen
 
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Groschen » Sa 13. Aug 2011, 10:59

Moin,

für alle denen Berkili Stubbenfräsen bisher kein Begriff waren, hier ein paar Bilder von der Arbeit mit der Fräse:

Großer Lindenstubben mit ca. 100 cm Durchmesser:

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Überbleibsel von Kyrill, ca. 75 cm Durchmesser in Hanglage. Garten nicht befahrbar, daher Zaun oberhalb demontiert und dann von oben nach unten vorgearbeitet.

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Um mal einen Überblick über den Zeitansatz beim Fräsen mit meiner Maschine zu geben. Auch ein Überbleibsel aus vergangenen Tagen mit rund 55 cm Durchmesser. Vom Abladen der Fräse über Fräsen, Pflanzen der Kirschlorbeer bis zur Abfahrt beim Kunden vergingen gerade mal 40 Minuten.

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Gruß Marc
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon SP7015 » Sa 13. Aug 2011, 20:02

Hallo Marc

Wie lange hast für den Lindenstubben gebraucht.

Gruß
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Martin » So 14. Aug 2011, 07:54

Ich vermute ca. 45min (bei einer Tiefe von 30cm). Hatte ja früher eine Carlton SP2000. Wenn ich heute diese Bilder von einer Handgeführten sehe, werden schmerzhafte Erinnerungen wieder wach. Es ist und war eine Plagerei.

Grüße
Martin
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Bjoern » So 14. Aug 2011, 11:19

hallo ich gebe euch recht ist ne plagerei aber für nen kleinen 40cm stubben reicht die handgeführte bis man sonst alles ab und wieder verladen hat da geht das mit der handgeführten ruck zuck ausserdem es gibt doch angestellte....(Hihi).
bild unten das war hart aber ging nicht anders und kunde hat gut gezahlt .

gruß björn

www.die-stubbenfraeser.de
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Groschen » So 14. Aug 2011, 11:42

Moin,

zur Fräszeit des Lindenstubbens kann ich nur schätzen, ich habe nicht genau auf die Uhr geschaut, aber so ca. 50-60 Minuten Fräszeit kommt schon hin. Gut, diese Stubbengröße ist auch nicht die Regel, aber ab und an geht das auch mit einer kleinen Fräse. Wie ich schon eingangs geschrieben habe, das Fräsen ist nicht mein Haupterwerb und da die Investition in die kleine Fräse sehr überschaubar war, kann ich es mir auch erlauben, mitunter ein paar Minuten länger an einem größeren Stubben zu fräsen.
Franz hat schon recht, so ein Teil ersetzt spielend das Fitnessstudio, aber solange ich und die Fräse das mitmachen, werde ich versuchen, das maximal Mögliche mit dieser Maschine herauszuwirtschaften. Größer und leistungsfähiger geht immer, aber ich kann auch nur das Geld ausgeben, das ich auch habe.

Gruß Marc
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Re: Hallo aus OWL

Beitragvon Martin » So 14. Aug 2011, 15:27

Bei mir war es am Anfang auch so, aber nachdem die Werbetrommel gelaufen ist sind immer mehr und größere Stubben dazugekommen. Das war dann auch der Punkt, wo ich zu einer gebrauchten, größeren Maschine gewechselt habe. Ich habe, wie ich finde, zu richtigen Zeit am richtigen Ort gesucht und gefunden. Eine neue Maschine in der Klasse wäre für mich nicht denkbar gewesen. Aber ich hatte Glück.


Grüße
Martin
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