Ein Neuer aus dem Vogtland

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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Franz » Do 5. Jan 2012, 19:41

Um ehrlich zu sein,
ich würde mir keine handgeführte,für 7000,00 € kaufen.
Der Hauptgrund ist die Quälerei beim Arbeiten damit.
Für den Preis würde ich mich nach einer gebrauchten,hydraulisch bedienbaren umsehen,Vermeer 252 oder ähnliches.
Denn nur wer mit einer handgeführten gearbeitet hat,kann dazu was sagen.
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Laski » Do 5. Jan 2012, 19:51

Laski hat geschrieben:Würde sagen Du solltest mal über ein richtiges Preis- Leistungsverhältnis nachdenken.
Denn am Ende zählt der Gewinn.


Ist schon komisch das ein Satz Zähne ca. 30Std hält, ( natürlich wird zwischendurch nachgeschliffen )
dann haben Sie aber Ihr Geld verdient.
Ich bin eben zufrieden und überzeugt von den Babeda Zähnen.
( Übrigens auch die Vermeerfräser aus unserer Gegend ) zu denen ich guten Kontakt habe.
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Franz » Do 5. Jan 2012, 20:04

Laski hat geschrieben:
Laski hat geschrieben:Würde sagen Du solltest mal über ein richtiges Preis- Leistungsverhältnis nachdenken.
Denn am Ende zählt der Gewinn.



( Übrigens auch die Vermeerfräser aus unserer Gegend ) zu denen ich guten Kontakt habe.


Vermeer hat ja auch nichts dolles an Fräsmeißeln.
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon holzknecht » Do 5. Jan 2012, 21:58

hallo,
franz hat recht, würde mir auch für 7000,--€ keine handgeführte stubbenfräse kaufen. für diesen preis bekommst du auch hydraulisch schwenkbare gebrauchte stubbenfräsen. warum soll man sich schinden, wenn es doch auch anders geht. alle meine kollegen die eine handgeführte fräse hatten, haben sie wieder verkauft, bzw in zahlung gegeben. auf dauer wirst du mit diesen fräsen nicht froh. jeder der solche fräsen lobt, hat mit stubbenfräsen nicht viel zu tun, hat angestellte die diese schinderei für ihn machen müssen, und wie schon gesagt, fräst extrem wenig damit. du kannst die stubben auch nicht tief für nachpflanzungen ausfräsen. für nachpflanzungen tief ausfräsen ist selbst für hydraulisch schwenkbare selbstfahrende rad-oder raupenfräsen ein problem.
gruß
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon vogtländer » Fr 6. Jan 2012, 05:43

Ich kann die Bedenken gegenüber einer Handgeführten verstehen.Aber ich wollte auch nicht die ganze Palette von Stubben fräsen .sondern mich speziell an Privatgärten und Grundstücken halten.
Der Bereich Straßenbäume oder große Bäumen in den Kommunen ist schon durch Firmen mit Abtragungen .Häckseln und fräsen abgedeckt.Aber gerade in den letzten Jahre fallen viele Fichten bzw. Blaufichten in den Gärten und laut Aussagen der (Klein)unternehmer ist hier ein Bedarf gegeben.Die Spezialfirmen tun sich oft schwer,für einen 50 cm Fichtenstubben extra vorbeizukommen und man lieber am "Gesamtpaket" interessiert sind,was man auch verstehen kann.Ich selber bin auch Einzelkämpfer und dadurch sehr flexiebel.Ein Inhaber einer Gärtnerrei,der auch Bäume in Grundstücken entfernt,erzählte mir Anfang der Woche,das er im Jahr 15-20 Bäume als Auftrag hat und auch eine Firma die die Stubben entfernt.Aber meißtens dauert das 4-5 Wochen und der Kunde ist natürlich etwas verärgert.

Gruß
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Martin » Fr 6. Jan 2012, 08:38

Muss mich kurz zu Wort melden. Ich würde mir nie nie wieder eine handgeführte Fräse kaufen. Am Anfang ist der Wille und die Begeisterung da, doch irgendwann verzweifelst du. Spätesten an einem Acer saccharinum ( Silberahorn ). Ich erinnere mich, es war ein 70cm großer Stubben. Die Hölle. Wenn du 7tsd ausgeben willst würde ich sehen ob ich etwas gutes, selbstfahrendes, hydraulisches bekomme oder lege noch etwas drauf.

Grüße
Martin
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon holzknecht » Fr 6. Jan 2012, 10:07

hallo,
ich habe auch viel in privatgärten mit fällungen und stubbenfräsen zu tun und bin eigentlich einzelkämpfer. bei größeren aufträgen von fällungen natürlich unter mithilfe von aushilfen (zusammenräumen bzw. säubern der baustelle). habe nur hydraulisch schwenkbare stubbenfräsen (vermeer 352, vermeer tx 60, vermeer sc 1102). komme dadurch überall hin und kann auch alle auftrage ausführen. habe auch mit einer vermeer 252 angefangen und mich frästechnisch langsam gesteigert. mir wurde anfangs auch von einer handgeführten stubbenfräse abgeraten, wofür ich heute noch dankbar bin. das ist eben meine ehrliche meinung, aber mach es so, wie es für dich am besten ist.
gruß
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Laski » Fr 6. Jan 2012, 16:22

Hier wird von vielen Seiten geraten eine gebrauchte automatische Fräse zu kaufen.
Habt Ihr mal den Markt für gebrauchte Stubbenfräsen beobachtet? Was bekommt man realistisch für unter 10.000€?
Max. Vermeer 252, oder Rayco 1625. Und wenn du Pech hast, auch nur noch nen kleinen Motor.
Maschinen die 10 Jahre und älter sind, Betriebsstunden jenseits von 1000 ( wenn nicht noch mit den B/TH.gemogelt wurde )
Da sind doch Ausfälle / Reparaturen vorprogramiert.
Viele hier sind auch noch als " Kleinunternehmer " tätig, und können noch nicht einmal die Vorsteuer ziehen.
Ich bin der Meinung, mit ner neuen handgeführten ist man auf der sicheren Seite.
Erstmal ein bisschen quälen, schauen wieviel Stubben fräse ich überhaupt im Jahr, und wenns der Markt hergibt in eine automatische neue investieren.

Machen wir uns doch nichts vor:
Der Durchschnittsdurchmesser von zu fräsenden Stubben liegt doch bei max.50,00cm.
Sind doch überwiegend Fichten/Nadelbäume, Hecken oder Sträucher.
Ist zumindest bei uns so.
Braucht man dafür "schweres Gerät"?
Laski
 
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon Baumstümpfe ade » Fr 6. Jan 2012, 16:36

Hallo
Ich habe im Jahr 2002 meine erste Maschine damals von Schültke gebraucht gekauft.Damals stand ich auch vor der Frage Handgeführt oder Hydraulisch.
Schültke hat mir zu einer gerauchten Hydraulischen geraten ( Rayco 1620) und ich finde es war die richtige entscheidung,nach ca 2 jahren habe ich sie dan gegen eine ca 1 jahr alte 1625 getausch.Heute habe ich auch eine handgeführte und dies auch nur weil meine Hauptmaschine eine 60 PS auf Kette ist.
wo immer es geht versuche ich mit der 60 ps zu fräsen.Es giebt aber auch hin und wieder Stellen wo es mit der Kette einfach nicht geht .
Gruß
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Re: Ein Neuer aus dem Vogtland

Beitragvon gartenwedel » Fr 6. Jan 2012, 20:31

Hallo zusammen,
handgeführt macht nur Sinn wer einmal am Tag fräsen will... ich selber fahre eine Rayco RG 1625a super junior Bj 2004, hab die gebraucht gekauft und außer Lagerschalen und Riemen noch nichts getauscht. Die Lager habens nur drangegeben weil sie keine TT-Träger und Granatsplitter aushielten. Beim nächsten mal vorher mit Metallsucher haha.
Falls Jemand Interesse hat an einer Rayco 1625 vollhydraulich hat hab noch einen bekannten der eine Verkauft >Bj 2004 neuer motor bei 800h jetzt 1030h VB 8000,- €, er bekommt nen Mercedes...

Also wer mit fräsen Geld verdienen will, hat bei handgeführten wohl schlechte Karten.

Gruß Gartenwedel
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