Ankauf mittelstarke Fräse

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Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon greenhorn » So 25. Mai 2014, 17:54

Hallo,
bin ein spätberufener Neueinsteiger ( Homepage Wurzelbieber.de) und suche noch das richtige Gefährt ( um die 30 Ps) für die zukünftigen
Aufträge. Derzeitig Entscheidung über:

FSI Diesel 30-470 Kubota motor
recht kompakt und gute Ansätze von Service und Händling
aber wenig Nutzer im Vergleich und damit keine representative Erfahrung vorliegend

Rayco RG 35 mit Briggs Stratton Motor
einige in Nutzung im Bundessgebiet, daher kein Neuentwicklung wie FSI
- Schwachpunkte wie Riemenaustausch und "Schluckspecht "über die Fohren bekannt

Preise sind gleich. Wer kann mir bei der Entscheidung weiterhelfen.

Wollte keinen Kohler - Abgasproblemmotor -. Hoffe die beiden sind lLeistrungsbezogen besser und langlebieger.
Hatte auch an der Charlton 4012 interesse. Nach 2 x Aufforderung der Vertretung Kobatec/ Bethmann
ohne Angebot, aber dafür Vertröstungen, keine Alternative mehr für mich.
Es sollte bereits am Anfang der Eindruck bestehen, es mit einer seriösen Fachfirma zu tun zu haben was
hier defenitiv nicht gegeben war.
Bin in der Südwestecke von D. ( Freiburg)

Grüße greenhorn
greenhorn
 
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon Baumstümpfe ade » So 25. Mai 2014, 20:11

Hallo greenhorn

Wilkommen im Forum !
Welche Maschine fährst du zur Zeit
Was möchtest du ausgeben
Wieviel Std fährts du schäzungsweise Pro Jahr ?
Wo bzw wer sind deine Kunden ? Privat Öfentlich ; Firmenkunden?
Gruß
Baumstümpfe ade
 
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon stumpmaster » So 25. Mai 2014, 20:54

Hallo,
nun es gibt dann noch die Fräsen von Vermeer, Carlton und Bandit.
Vermeer gibt es am meisten - sind hslt die günstigsten. Carlton sind sehr robust - zuverlässig. Bandit sind mitlerweile auch am Markt und die Kunden sind sehr zufrieden - was man halt so hört.
Am besten Preise einholen und vergleichen. Habe vor kurzem mit einem Bandit Grinder gesprochen - der eine 2900T auf Kette hat - gibt es aber auch mobil.
Gruß
Stumpmaster
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon greenhorn » So 25. Mai 2014, 21:24

Habe bisher mit einer handgeführten gearbeitet, aber das geht nicht auf Dauer,
wird aber auch weiterhin verwendet wenn es eng und problematisch mit dem Zugang
oder halt "kleine"Stubben sind.
Kunden suche ich noch - lieber Private als Kommunen mit der preisdrückerrei.....
Da erst im Februar 2014 angefangen sind die Umsätze noch ausbaufähig und wird, so
hoffe ich bei der nächsten "Fällperiode" besser = Freiburg hat eine Baumschutzverordnung
mit Vorgaben der Fällung im Winter !!!!

Bei Veermeer stört mich extrem, daß fast keine Sicht auf das Fräsrad besteht und
"blind" gefräst werden muss. Die zwei "Favoriten" haben ausfahrbare Steuerungsanlagen die
zumindestens eine Teilsicht freigeben und das Handling beim Rangieren erleichtert, ohne das ich mich
auf meine Füße konzentrieren muss . Auch das Konzept des "Dreirades" finde ich
absolut daneben und gibt keinen Sinn bei einer gleichmäßiger Gewichtsverteilung und Zufahrt über Fahrschiene.....
Dann keinen Dieselmotor im mittleren Leistungssegment im Angebot ..... da scheint einfach die Zeit stehen geblieben zu sein.....

Klar, es gibt überall Vor- und Nachteile, aber es sieht es so, daß einerseits etablierte
Firmen da sind - die Mängel und Wünsche aber auch
und
neue inovative Produkte bei denen die Bestätigung der Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit fehlt.

Die Rayco bzw. FSI Diesel werden für 25.000 brutto angeboten, was für mich akzeptabel ist wenn die Fräsen
nicht zur "Kostenfalle" werden.
Daher bin ich um jeden jeden Hinweis dankbar ......
greenhorn
 
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon marne » Mo 26. Mai 2014, 05:02

greenhorn hat geschrieben:Auch das Konzept des "Dreirades" finde ich
absolut daneben und gibt keinen Sinn bei einer gleichmäßiger Gewichtsverteilung und Zufahrt über Fahrschiene.....


Das Dreirad fand ich Anfangs neben der peinlich Optik auch sinnlos, weil ich keine Praxiserfahrung hatte, nun aber ein Dreirad.
Da brech' ich jetzt mal eine Lanze für den Rollator.

wenige Einsatzstunden später war ich heilfroh darüber.
Es gab etliche Jobs, bei denen sich wegen der verwinkelten Zufahrt, gerade in Kleingartenanlagen oder auf Stegen, eine 4-Rad einfach "verkantet" hätte und ich mich, falls überhaupt möglich, dumm und dämlich rangiert hätte. Einen Kauer habe ich auch noch, aber nicht immer dabei und ab 200cm auf weniger als 6-7 Stubben wird es albern.

Mit dem Dreirad bekommt man viel engere Winkel hin und kann sie sogar auf der Stelle drehen, wenn man die Achsbolzen zieht (dauert 10sec pro Rad).
Notfalls kann man sie sogar hinten anheben und rumheben, wie einen Anhänger an der Deichsel.
Die Zwillingsbereifung sorgt für die nötige Stabilität. Und hier widerspreche ich Franz, dass Fräsen (zumindest die 252) trotz Zwillingsreifen wackelig stehen: Ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, wie dumm ich mich anstellen müsste, um meine 252 mit Zwillingsbereifung umzuwerfen, was ich damit schon für Gefälle und Buckelpisten beackert habe :shock: ....

An das "Blindfräsen" lässt es sich gut gewöhnen, weil man ein Gefühl und Gehör für die Maschine und Vibrationen in ihr entwickelt, wobei was ausschwenkbares oder eine Fernbedienung sicher schön wären.

Aber wie schon hier und auch in internationalen Foren festgestellt wurde: die Super-Fräse gibt es nicht, man muss wissen was man will, braucht und vor allem was man am laufen halten kann, technisch wie von Auftragslage her.
In den USA habe ich schon mehrfach gelesen, dass eine 2te oder gar 3te Mittelgroße Fräse angeschafft wurde, weil sie den Anforderungen am gerechtesten wird, obwohl Geld für was größeres da ist.

VG
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon Franz » Mo 26. Mai 2014, 05:03

Wuzelstockfräsen ist zuerst eine Gefühlssache.
Blindfräsen gibt es nicht,sondern nur ein guter Spritzschutz ist maßgebend,siehe Hagedorn Power Max.
Nach Aussagen der neuen Power Max Fräser,beginnt die Umstellung im Kopf,der Anwender passt sich der Maschine an.
Die Powermax hat den besten Spitzschutz,und somit als einzige Fräse die Abnahme Der BG.
Wer als Youngster anfängt sollte sich im Forum schlau machen.
Eine zweirädrige Lenkachse bringt keine Vorteile.
Ein Dieselmotor ist in der Zahnfleischkauerszene nicht machbar.
In dieser Szene gibt es keine Langlebigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon greenhorn » Mo 26. Mai 2014, 11:39

Vielen Dank für die umfangreichen Informationen. Die Hinweise bei jahrelanger
Praxis sind deutlich hilfreicher wie Prospekte und Verkaufsgespräche....

Zusammen gefasst gibt es jede Menge Vor- und Nachteile bei jeder Wurzelstockfräse.
Eine Entscheidung wird mir :roll: aber damit ( leider) nicht leichter gemacht.....

Tja und dann kostet so eine " einfache" Fräse mit relativ wenig Leistung und
Technik wie auch Haltbarkeit so viel wie ein guter PkW....

Wer nutzt

eine FSI D 30 - 470 Diesel- Kubator

oder

Rayco RG 35 mit 35 PS Motor Briggs Stratton-Motor

und kann ein bischen Info. nur über die Maschinen geben ......?
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon marksman » Mo 26. Mai 2014, 17:26

Hallo greenhorn,

zur FSI D 30 kann ich dir ein bisschen sagen.

200 Stunden ohne Motorprobleme, die Zähne empfindlich bei Eisen und Steinen (splittern mir zu schnell), nach 130 Stunden ist der Hauptkeilriemen gerissen (1 von 3 Rippen) bei neuem Riemen auf die Bauart achten da die Spannrolle auf den Rücken wirkt. Falscher Riemen war nach 5 Stunden beschädigt. Oelwechsel nur durch absaugen möglich und bisher zweimal wegen Überhitzung Notabgeschaltet ( bei über 30 Grad Robinien gefräst).

Leider ist keine Umrüstung auf andere Zähne möglich und zu einem neuen Fräsrad habe ich mich noch nicht durchgerungen.

Ich hoffe dir geholfen zu haben.

Klaus
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon Franz » Mo 26. Mai 2014, 17:50

marksman hat geschrieben:
Leider ist keine Umrüstung auf andere Zähne möglich und zu einem neuen Fräsrad habe ich mich noch nicht durchgerungen.

Ich hoffe dir geholfen zu haben.

Klaus


Wieso ist keine Umrüstung auf andere Zähne möglich ?
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Ankauf mittelstarke Fräse

Beitragvon marksman » Di 27. Mai 2014, 05:10

Die orginal Lochabstände passen nicht und neu versetzt zu bohren weis ich nicht ob genug Stabilität bleibt.
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