Fremdkörper im Wurzelstock

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Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Franz » Sa 2. Okt 2010, 14:52

Hallo
Hier gehts um Fremdkörper in Wurzelstöcken.
Letztens einem Kollegen das restliche Stück im Stubben freigefräst,das er wegen Wiederstand nicht absägen konnte.
Danach konnte das noch stehende Stammstück abgenommen,und der Stubben ausgefräst werden.
Sonst hätte das ganze Stammstück zerspant werden müssen.

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Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Baumstümpfe ade » So 10. Okt 2010, 16:34

Hallo
Gestern hatte ich einen schönen Auftrag dachte ich es wahren ca 6 Stk Fichten ich hatte mich mit dem Kunde auf 200 € geeinigt und wolte los legen .
Der erste Stubben war kein Problem aber dan ging es Los es wahren um die Stubben Baustahleisen eingewachsen und das hat den Zähnen natürlcih nicht gut getahen.
Bei einigen Zähnen sind die Platten weggeflogen, aber dafür war das Wetter an diesem Tag wunderschön .

Gruß
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon holzknecht » Mo 11. Okt 2010, 17:49

hallo baumstümpfe ade,
6 baumstümpfe für 200 € ausfräsen, und dann noch in baustahl fräsen ist natürlich nicht so lukrativ. welchen durchmesser hatten die 6 baumstümpfe. für 200 €, an- und abfahrt, da können die baumstümpfe ja nicht gerade groß gewesen sein, bzw. für welchen cm-preis fräst du. mir kommt die sache zu billig vor.
gruß
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Baumstümpfe ade » Mo 11. Okt 2010, 20:21

Hallo Holzknecht

Das Thema gehört eigentlich in den Bereich Preise.
die 6 Stubben haten einen Durchmesser von ca 30 cm und lagen auf einer Tour ich hatte im Nachbarort zu tuhen .
Wen ich für Privatkunden arbeite nehm ich 1,00-1,50 € je nach Menge für Galabau betrieb ca 20% drunter natürlich auch je nach Menge.
Ich arbeite mit eine 60Ps Maschine für die 6 Stubben mit 30 cm brauche ich Ohne die Eisen ca 20 min Plus auch und Ablade und Kunden Gespräch .
mit was für einer Maschine Arbeites du und zu Welchen Preisen.
Gruß
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon holzknecht » Di 12. Okt 2010, 17:37

hallo,
habe eine vermeer 352, eine tx 60 und eine sc 1102. preislich fräse ich je nach menge und tiefe von 0,50 bis 1,80 € pro cm.
gruß
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon wurzelandy » Di 12. Okt 2010, 17:46

Ja solche Fremdkörper können einen ganz schön den Schnitt versauen. Früher habe ich oft mühsam versucht Eisen und/oder Steine mit dem Kuhfuß raus zu bekommen. Mittlerweile hört man am Klang, ob die Maschine mit dem Fremdkörper fertig wird und man einfach weiter fräst oder ob man vielleicht von rechts und links sich heranfräst, um dann doch manuell das Problem zu entfernen. Wenn es zu heftig ist, breche ich aber auch einen Einsatz mal ab und überlasse es dem Kollegen oder Kunden sich um den Fremdkörper zu kümmern. Die meisten haben auch Verständnis dafür, dass man sich nicht die Maschine kaputt macht und es ein zusätzlicher ( kostenpflichtiger ) Mehraufwand ist, wenn so etwas unvorhergesehendes passiert.
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Laski » Fr 12. Nov 2010, 06:50

Hallo,
ich habe gestern einen Kirschstubben gefrässt,mit Ausläufern etwas über 100cm.
Als ich fast fertig war,gab es einen riesigen Knall,und meine Maschine war kaum kontrolierbar.
Schnell ausgestellt und nachgesehen.
Bei dem kompletten Satz Meissel waren fast alle Schrauben abgeschert,und die Meissel stark beschädigt.
Ich im Loch gebuddelt und :shock: das Übel gefunden.
Es wurde nachträglich bei dem Baum ein massiver Eisenring eingesetzt.
Wandungsstärke ca.1cm.
Der Kunde sagte mir darauf das er das wusste.
Wie verfahrt Ihr in solch einem Fall?
Stellt Ihr dem Kunden die Reparatur in Rechnung?
Mir frdl.Gruß
Laski
 
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Baumstümpfe ade » Fr 12. Nov 2010, 08:39

Hallo
Das ist ganz schön unverschämt von dem Kunde das er nichts von dem Eisen erzält hat, aber es giebt immer wieder solche Leute leider.
Ich glaube das du wenig möglichketen hast von dem Kunde Geld für die Reparatur zu bekommen.
Oder hast du die Sache vor arbeitsbeginn schriftlich festeghalten, das der Kunde für Schäden haftet? Warscheinlich nicht mache ich auch nicht.
Mit der Sache vor Gericht zu gehen würde ich lassen,ich habe einen ähnliche Fall schon durch auser Kosten kommt da garnichts raus.

Gruß
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Franz » Fr 12. Nov 2010, 12:07

Laski hat geschrieben:Hallo,
ich habe gestern einen Kirschstubben gefrässt,mit Ausläufern etwas über 100cm.
Als ich fast fertig war,gab es einen riesigen Knall,und meine Maschine war kaum kontrolierbar.
Schnell ausgestellt und nachgesehen.
Bei dem kompletten Satz Meissel waren fast alle Schrauben abgeschert,und die Meissel stark beschädigt.
Ich im Loch gebuddelt und :shock: das Übel gefunden.
Es wurde nachträglich bei dem Baum ein massiver Eisenring eingesetzt.
Wandungsstärke ca.1cm.
Der Kunde sagte mir darauf das er das wusste.
Wie verfahrt Ihr in solch einem Fall?
Stellt Ihr dem Kunden die Reparatur in Rechnung?
Mir frdl.Gruß


Das ist das Risiko des Unternehmers.
Wenn der Kunde Einsicht zeigt,beteiligt er sich an den Kosten,ist aber kein muß.
Zu den Laskizähnen :
M12 ist für die Laski-Fräsmeißel einfach zu schwach.
Aus Kostengründen sollten China-Super-Teeth gefahren werden,die 5/8 UNF Gewinde haben.
Zum Vergleich ähnlich M 16 x 1,5 mm.
Um etwas zu verändern brauchen wir mehr Bessermacher und weniger Besserwisser.
Gruß
Franz
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Re: Fremdkörper im Wurzelstock

Beitragvon Laski » Fr 12. Nov 2010, 16:05

Kunde hat sich heute nochmal bei mir gemeldet,und hat zu dem Fräspreis 50,00€ draufgelegt.
War zwar nicht Kostendeckend,aber besser wie nichts.
Für die Zukunft überlege ich mir ob ich nicht was schriftliches mache, zb.das der Kunde mir versichert das keine Eisen,
Leitungen ,Rohre etc. sich im Wurzelbereich befinden.
Das bei Beschädigung der Fräse dieser haftet.
Was haltet ihr davon?
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